Filmdetail

Teaser
  • Portrait der Akademie für Alte Musik Berlin aus Anlass ihres 25-jährigen Bestehens
Synopsis
  • Nähere Informationen:
    www.inpetto-filmproduktion.de/...

    STEPHAN MAI: Hm. Das ist ein Gesellschaftsspiel. Jetzt kommen wir eigentlich zu dem, was auch diese Komposition ausmacht, was dabei herauskommt, das ist eine himmlische Demokratie. Von der wir Menschen träumen: Jeder kann denken und eigentlich laut oder leise sagen, was er will, zu jedem Zeitpunkt, ohne auf – im negativen Sinne auf jemanden Rücksicht nehmen zu müssen, im positiven Sinne ist er immer präsent und wird nie jemanden stören.

    XENIA LÖFFLER: Man ist nie verletzend, man sagt nichts Falsches.

    STEPHAN MAI: Nein, es geht nicht.

    RAPHAEL ALPERMANN: Und man wird gebraucht.

    XENIA LÖFFLER: Man wird gebraucht.

    STEPHAN MAI: Man wird gebraucht. Und selbst in der Pause wird man gebraucht.

    Was Stephan Mai mit diesen Worten beschreibt – mit denen zugleich unser Film beginnt – ist nicht nur seine Sicht auf die Kunst der Fuge von Johann Sebastian Bach – sondern zugleich – das war unser Eindruck – der irgendwie utopische Zustand, den das Musikensemble „Akademie für Alte Musik Berlin“ auszeichnet. Jeder ist gefragt, jeder wird gehört, jeder hat seinen Platz. Eine himmlische Demokratie auf Erden – die (wenn überhaupt) nur ein paar wenige Erste unter Gleichen zulässt - das wäre so ein Menschheitstraum – den beim Realisieren barocker Musikliteratur gesellschaftliche Wirklichkeit werden zu lassen vorderhand erst einmal nicht nahe liegt. Denn der Gedanke der Demokratie war dem Barock, wie Stephan Mai selbst sagt, „wesensfremd“. Aber vielleicht ist´s unter anderem dieser Widerspruch, der die Energie des Ensembles befeuert.

    Unser Film erzählt eine Erfolgsgeschichte, die 1982 mit Konzerten im Schloss Köpenick begann und mit Auftritten in der Carnegie Hall noch längst nicht beendet ist. Die Akademie für Alte Musik Berlin, kurz "Akamus", wird international als eine Spitzenformation für Alte Musik bewundert. Die enge Zusammenarbeit nicht nur mit René Jacobs, sondern auch mit Sasha Waltz, dazu das neue Domizil im Radialsystem sichern dem Ensemble Aufmerksamkeit weit über Spezialistenkreise hinaus. Im Film erzählen die Gründungs-Musiker über die bewegende Geschichte ihrer "Akademie" in der DDR und geben einen Einblick in ihre quirlige Gegenwart. Nach wie vor herrscht in dem cheflosen Ensemble ein demokratischer Geist, der die gemeinsame Arbeit zwar nicht einfach, aber umso aufregender macht.

    Aus den Materialien der Dreharbeiten entstanden zwei Filme: Zum einen eine einstündige TV-Dokumentation mit Interviews, Musikaufnahmen von 1984 bis heute, Materialien aus dem Privatarchiv des Ensembles – ein Portrait also des Ensembles.

    Zum anderen entstand eine 90-minütige Aufzeichnung der „Kunst der Fuge“ von Johann Sebastian Bach (BWV 1080) – ein Livemitschnitt des Konzertes vom 28.11.2007 im Radialsystem V Berlin (Generalprobe & Konzert) – in einer musikalischen Einrichtung für 20 Streicher und 4 Blasinstrumente sowie Orgel resp. Cembalo – dieser Film wird in Kürze unter dem Label von harmonia mundi france veröffentlich werden und auch im inpetto shop erhältlich sein.

    Mitwirkende:

    Musikalisches Konzept & Konzertmeister
    Stephan Mai
    Bernhard Forck
    Xenia Löffler

    Bühne & Licht
    Folkert Uhde

    Violine
    Bernhard Forck
    Stephan Mai
    Erik Dorset
    Kerstin Erben
    Edburg Forck
    Thomas Graewe
    Uta Peters
    Dörte Wetzel

    Bratsche
    Sabine Fehlandt
    Annette Geiger
    Anja Graewel
    Clemens Nuszbaumer

    Violoncello
    Inka Döring
    Antje Geusen
    Nicholas Selo

    Kontrabaß
    Matthias Winkler

    Oboe
    Xenia Löffler

    Oboe da caccia
    Michael Bosch

    Fagott
    Christian Beuse

    Posaune
    Sebastian Krause

    Cembalo & Orgel
    Raphael Alpermann

    Regie & Schnitt
    Uli Aumüller

    Kamera
    Maik Behres
    Michael Boomers
    Boris Fromageot
    Winfried Herrmann
    Anette Mock
    Sebastian Rausch
    Günther Uttendorfer

    Toningenieur & Tonmischung
    George Morawietz

    Kamerassistenz
    Mike Breitsameter
    Thomas Hamann
    Ralf Langenhahn
    Steffen Wollin
    Technik
    Toralf Teschner

    Technischer Direktor
    Thomas Herda

    Lichtmeister
    Daniel Brandstäter

    Grafik
    Stephan Helfrich

    Musikdramaturgische Beratung
    Lydia Jeschke

    Regieassistentin
    Ilka Seifert

    Produktionleitung
    Christiane Seifart

    Produktionsassistent
    Siegfried Amme

    Redaktion
    Renate Lieberenz

    Ein Koproduktion von
    Akademie für Alte Musik Berlin
    inpetto filmproduktion
    Radialsystem V Berlin
    Rundfunk Berlin Brandenburg



    © 2008
  • STEPHAN MAI :Uhm. It is a social game. Actually we now get to what this compositoin is all about, it really is a democracy made in heaven. Something people dream about: everybody can always think and say out loud, or softly, what he wants without, negativly, having to be concerned about the others and in a positive way it's always present and never bothers anybody.

    XENIA LÖFFLER: People are never hurtful and never say anything that is wrong.

    STEPHAN MAI: No, it doesn't work.

    RAPHAEL ALPERMANN: One gets used.

    XENIA LÖFFLER: One gets used.

    STEPHAN MAI: One gets used. And even during the interval one gets used.

    What Stephan Mai describes here - our film will start with his words - is not just his view of the Kunst der Fuge by Johann Sebastian Bach - but also - this was our impression - the somewhat utopian state which makes the "Akademie für Alte Musik Berlin" so unique.

    Everybody has a say and gets heard, knows his place. A democracy on earth made in heaven - only allowing, if at all, few leaders among its equals - this would be a dream scenario for human kind - though it is not obvious by playing baroque literature to let this social behaviour become reality.

    Because, as Stephan Mai says, democracy was alien during the Baroque era. May be it is, among others, this contradiction that fires up the energy of the ensemble.

    Our film describes a success story that started in 1982 with concerts in Schloss Köpenick and, with performances in Carnegie Hall, has, by no means, come to an end yet.

    Die Akademie für Alte Musik Berlin, "Akamus" in short, is internationally admired as a top ensemble for 'Acient Music'.

    Not only the close co-operation with René Jacobs and Sasha Waltz plus their new home inside the Radialsystem V Berlin will ensure the ensemble not just to be noticed by the professionals. (aficionados) In the film we hear the founding musicians talk about the moving history of their "Akademie" in the GDR and we give an insight into their present busy life.

    We see who leads this leaderless emsemble in this 'democratic' way, not making it easier to work together but making it very exciting.

    From the material we shot we made two films: the first one is a 1 hour TV documentary or feature film showing interviews, live performances from 1984 onwards till today and we also used material from the private archive of the ensemble - a real portrait of the ensemble.

    The other film is a 90-minutes live recording of the "Kunst der Fuge" by Johann Sebastian Bach. A concert given on 28.11.2007 in the 'Radialsystem V Berlin' (the final rehearsal & the concert) – with 20 string and 4 wind instruments as well as an organ/cembalo.

    Harmonia Mundi France will shortly release this film on DVD and it will also be for sale in the inpetto shop.

    Team:

    musical concept & konzertmeister
    Stephan Mai
    Bernhard Forck
    Xenia Löffler

    stage & light design
    Folkert Uhde

    musicians

    violin
    Erik Dorset
    Kerstin Erben
    Bernhard Forck
    Edburg Forck
    Thomas Graewe
    Stephan Mai
    Uta Peters
    Dörte Wetzel

    viola
    Sabine Fehlandt
    Annette Geiger
    Anja Graewel
    Clemens Nuszbaumer

    cello
    Inka Döring
    Antje Geusen
    Nicholas Selo

    double bass
    Matthias Winkler

    oboe
    Xenia Löffler

    basson
    Christian Beuse

    trombone
    Sebastian Krause

    corno da caccia
    Michael Bosch

    harpsicord & organ
    Raphael Alpermann

    director & editing
    Uli Aumüller

    camera
    Maik Behres
    Michael Boomers
    Boris Fromageot
    Winfried Herrmann
    Anette Mock
    Sebastian Rausch
    Günther Uttendorfer

    sound engineer & mixing
    George Morawietz

    camera assistents
    Mike Breitsameter
    Thomas Hamann
    Ralf Langenhahn
    Steffen Wollin

    equipment
    Toralf Teschner

    technical director
    Thomas Herda

    lightning director
    Daniel Brandstäter

    graphics
    Stefan Helphrich

    musicological advice
    Lydia Jeschke

    translations
    Marion Frances Messer

    direction assistent
    Ilka Seifert

    production director
    Christiane Seifart

    production assistent
    Siegfried Amme

    editorial office
    Renate Lieberenz

    a coproduction of
    Akademie für Alte Musik Berlin
    inpetto filmproduktion
    Radialsystem V Berlin
    Rundfunk Berlin Brandenburg

Crew
  • Regie: Uli Aumüller
  • Drehbuch: Uli Aumüller
  • Kamera: Maik Behres Michael Boomers Boris Fromageot Winfried Herrmann Anette Mock Sebastian Rausch Günt
  • Schnitt: Stephan Helfrich
  • Komponist: Johann Sebastian Bach
  • Ton: George Morawietz

Service

Kontakt

senden

ONLINEFILM AG Support
Julia Schubert

Tel: +49 30 22667748
Mail: support@onlinefilm.org

c/o Stiftung kulturserver.de gGmbH
Rungestraße 22-24
10179 Berlin / Deutschland

Newsletter


Hier können Sie sich für unseren Newsletter anmelden.
Sie erhalten dann per E-Mail Informationen über das Projekt ONLINEFILM und die ONLINEFILM AG.

Impressum

ONLINEFILM AG
Heisterbusch 3
23611 Bad Schwartau / Deutschland
Tel. +49 451 5057570
Fax +49 451 282223

Vorstandsvorsitzender:
C. Cay Wesnigk - wesnigk(at)onlinefilm.org

Aufsichtsratsvorsitzender:
Roland Schmidt

Hauptsitz:
Wakenitzmauer 34-36
23552 Lübeck / Deutschland

Steuernummer
22 296 23957 Finanzamt Lübeck
USt ID DE 214233673
HRB 7698 HL Amtsgericht Lübeck